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Aufsteiger schlägt Absteiger

2. Mannschaft | 30.09.2013 - 16:49

In einem zerfahrenen Spiel konnte dem TuS seine Zwote am vergangenen Freitag gegen die Polizei-Freunde aus Neuss einen weiteren Sieg einfahren und so die Siegesserie auf drei Siege in Folge ausbauen. Der Gegner aus Nüss war durch häufige personelle Wechsel in der Vergangenheit kein leicht einzuschätzender Gegner. Pünktlich um 19:30 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie vor eher magerer Kulisse an.

Kapitän Hein Herter zeigte bereits vor dem Anpfiff schon seine Normalform – die Seitenwahl ging verloren, der PSV startete mit Ballbesitz ins Spiel. Die ersten Minuten gestalteten sich eher chaotisch, was der Zwoten zu diesem Zeitpunkt noch in die Karten spielte und Christos „Kaza“ Kazaltzis nach Vorarbeit von Patrick Harf bereits in der 8. Minute die Möglichkeit bot zum 1:0 einzunetzen. Wer jetzt dachte, die Reserve des TuS habe ins Spiel gefunden, musste in den nächsten 37 Minuten eine bittere Enttäuschung hinnehmen. Die mittlerweile sehr tiefstehenden Neusser verteidigten mit harten Bandagen und sorgten immer wieder durch lange Bälle dafür, dass die Abwehr um den für Jürgen „10er“ Bach in die Startaufstellung gerückten Oldie Gerrit Moll und Schnapper Wogirz, beschäftigt wurde.

Abstimmungsprobleme in der Defensive sorgten dafür, dass die Reserve besonders in Hälfte eins schon beinahe wieder in alte Verhaltensmuster verfiel und man konzentrierte sich fast nur noch darauf, mehr mit dem Mund zu agieren als den Ball vernünftig in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Wären die Neusser zu diesem Zeitpunkt etwas mehr von Fortuna begleitet worden, wäre der Anschlusstreffer wohl verdient gewesen. „Hätte, würde, wäre – Fußball ist kein Spiel der Konjunktive!“ So ging es mit einer knappen 1:0-Führung zum Pausentee.

In der Kabine scheint Coach WB mal wieder die richtigen Worte gefunden zu haben. Zu Beginn der zwoten Halbzeit zeigte sich gleich, dass die meisten der Kickers aus GV gemerkt haben, dass es mit weniger Gemecker untereinander und mit Herrn Schiedsrichter wohl deutlich einfacher und angenehmer ist, Fußball zu spielen. So erspielten sie sich ein ums andere Mal gute Chancen, die leider reihenweise durch Harf, Schmitz und Sherifi ungenutzt blieben. Der PSV kam auch in der zweiten Halbzeit zu einigen Torszenen, der Anschlusstreffer blieb ihnen jedoch verwehrt. Entweder parierte der in diesem Spiel öfter als gedacht eingreifende Schnapper Kommissar W. oder das Aluminium verhinderte den Ausgleich.

In der 57. Spielminute nahm Coach Becker gleich zwei Wechsel vor. Sebastian Mayer kam für den tapferen Dauerläufer Hermanns zum Einsatz und Stefan Helle nahm für die restliche Spieldauer den Platz von Patrick Harf im Sturm ein. In einem hitzigen und kampfbetonten Spiel mit vielen unnötigen und unschönen Fouls auf beiden Seiten, die der sehr akribische Schiedsmann aus Hemmerden stets zu ahnden wusste, machten sich kaum klare Feldvorteile deutlich. Dass es für beide Mannschaften kein mit Glück gesegnetes Spiel war, zeigten zwei Lattentreffer des PSV und auf Seiten des TuS ein verschossener Elfmeter durch „Kaza“ in der 77. Minute, nachdem Sturmführer Schmitz im Strafraum regelwidrig umgeholzt wurde.

Nachdem die Gäste nun alles nach vorne warfen, um doch noch den Ausgleichstreffer zu erzielen, vollzog Becker in der 87. Spielminute seinen dritten Wechsel und holte den schwer vom Kampf gezeichneten Schmitz vom Feld und stabilisierte durch die Einwechselung des Abwehr-Routiniers Koppen, der sein Saisondebut feierte, die Defensive. Der TuS 2 bemühte sich in den letzten Minuten das 1:0 über die Zeit zu bringen und steht am Ende des Spieltages mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen auf dem 7. Tabellenplatz.

Die nächsten Spiele sollen Aufschluss darüber geben, wo die Mannschaft nach dem Aufstieg in die League B einzustufen ist. Mit der Reserve der SG Kaarst (am 06.10. in Kaarst) und dem SV Rot-Weiß Elfgen (am 13.10. im Schloss-Stadion) warten zwei gestandene Ligakonkurrenten auf die Zweitvertretung der Schlossstadt-Elf. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft nach diesem durchwachsenen Kick bald zu gewohnter Stärke zurück findet und sich voll aufs Fußballspielen konzentriert.

Stimmen nach dem Spiel:

Frederik Neumann klagte über Kopfschmerzen: „In Hälfte eins war es einfach viel zu laut auf dem Platz. Das Gebrülle hätte meinen Kopf fast zum Explodieren gebracht.“

Werner Becker: „Zu dem Spiel lohnt es sich nicht viel zu sagen. Wir haben die drei Punkte. Das reicht. Mund abwischen und weiter machen.“

Andi Maar: „Wat macht der Liveticker beim FC Glabbach?“

Bericht: Uli Schagen

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